Der heutige Morgen begann sehr entspannt.
Es waren nur 320 km zur¸ckzulegen, alle Autos waren gestern gecheckt
worden, alle Teilnehmer waren guter Dinge. Doch kurz nach Dakhla stand
der erste Bolide am Stra?enrand. Der VW Passat von Team 190 ÑRatzfatzì,
der bis jetzt immer mal wieder Probleme mit seinem K¸hler hatte, bereitete
dieses Mal Sorgen anderer Art: die Antriebswelle.
Olaf, seines Zeichens Chefschrauber der Rallye: ÑDie Antriebswelle war
nur noch ein Fragment, da musste eine neue her.ì Kollegial erkl?rte sich
das Team 191 ÑDuneì bereit, nach Dakhla zur¸ckzufahren, um ein Ersatzteil
zu besorgen. Nach ca. 1 Stunde beim ÑAntriebswellenpapstì von Dakhla
wurde die passende gefunden und eingebaut. Der Passat ist wieder fit und
hat, neben allen anderen Autos, sein Ziel an der Versteckten D¸ne
wohlbehalten erreicht.?
Es ist die erste Nacht, in der nun wirklich?ALLE Rallyeteams zusammen sind.
Die Gaskocher?laufen hei?, vorrangig Nudeln stehen heute?auf dem
Speiseplan. Im gemeinschaftlichen?Outdoorcamp macht sich Gem¸tlichkeit
breit.?Mal sehen, ob es nachher noch ein Lagerfeuer?gibt Ö
Gleich morgen fr¸h um neun rollen wir an die?marokkanische Grenze.?
Nach der Marokko-Ausreise erwartet uns die?mauretanische Einreise, die
dann gute Nerven?und Geduld erfordern wird. Wir melden uns?morgen,
nachdem wir hoffentlich endlich die?Asphaltstra?en hinter uns lassen
konnten!?
Dann geht¥s ab in die W¸ste!